Libens Blog...Meine Erkenntnisse über Gott und die Welt.

06.05.2019

Jakob und Laban machen eine Grenze und schwören bei Gott (1.Mose 31,51-54)

Und Laban sprach weiter zu Jakob: Siehe, das ist der Haufe und das ist das Steinmal, das ich aufgerichtet habe zwischen mir und dir. Dieser Steinhaufe sei Zeuge und das Steinmal sei auch Zeuge, dass ich nicht an diesen Haufen vorüberziehe zu dir hin oder du vorüberziehst zu mir hin an diesem Haufen und diesem Mal in böser Absicht! Der Gott Abrahams und der Gott Nahors sei Richter zwischen uns - der Gott ihres Vaters!
Und Jakob schwor ihm bei dem Schrecken Isaaks, dem Gott seines Vaters.

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Professor Thomas Stocker: Wir müssen uns auf immer extremeres Wetter einstellen

Auf GEO habe ich gerade einen Artikel mit einem Interview von Professor Thomas Stocker über den Klimawandel gelesen. Er ist Professor für Klima- und Umweltphysik an der Universität Bern. Der Artikel ist über den Link Link zum Artikel abrufbar.

Das, was ich davon mitnehme ist:

Er spricht von vier industriellen Revolutionen:

  1. Mechanisierung
  2. Elektrifizierung
  3. Digitalisierung
  4. Decarbonisierung

Meine Idee: Ich müsste mir mal den fünften Bericht des Weltklimarates besorgen.

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Jakob berichtet, wie ihm der Engel Gottes im Traum erschien. (1.Mose 31, 11-13)

"Und der Engel Gottes sprach zu mir im Traum: Jakob!
Und ich antwortete: Hier bin ich!
Er aber sprach: Hebe deine Augen auf und sieh! Alle Böcke, die auf die Herde springen, sind sprenklig, gefleckt und bunt; denn ich habe alles gesehen, was Laban dir antut. Ich bin der Gott, der dir zu Bethel erschienen ist, wo du den Stein gesalbt hast, und du hast mir daselbst ein Gelübde getan. Nun mach dich auf und zieh aus diesem Land und kehre zurück in das Land deiner Verwandschaft."

Das finde ich interessant. Immer wieder erscheint ihm Gott im Traum. Sonst ist die ganze Zeit gar nicht die Rede von Gott. Allerdings sagen Rahel und Lea in Vers 16: "Fürwahr, der ganze Reichtum, den Gott unserm Vater entzogen hat, gehört uns und unsern Kindern. Alles nun, was Gott dir gesagt hat, das tu!" Das bedeutet, so sehe ich das, dass zwar Jakob immer wieder Gott im Traum sieht, aber seine beiden Frauen immer wieder sich auf diesen von Jakob gesehenen Gott beziehen.

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Hethitische Muttergöttin. Vielleicht sah so ähnlich der Hausgott aus.

Und ein Gott muss wichtig sein. Denn später, in Vers 19 steht "Laban aber war gegangen, seine Herde zu scheren. Und Rahel stahl ihres Vaters Hausgott."

Der Hausgott wird später noch einmal wichtig. Und zwar in Vers 30 - 35:

"Und wenn du schon weggezogen bist und sehntest dich so sehr nach deines Vaters Hause, warum hast du mir dann aber meinen Hausgott gestohlen?
Jakob antwortete und sprach zu Laban: Ich fürchtete mich und dachte, du würdest deine Töchter von mir reißen. Bei wem du aber deinen Gott findest, der sterbe! Hier vor unsern Brüdern suche das Deine bei mir und nimm's hin. Jakob wusste aber nicht, dass Rahel ihn gestohlen hatte. Da ging Laban in die Zelte Jakobs und Leas und der beiden Mägde und fand nichts. Und aus dem Zelte Leas in das Zelt Rahels. Rahel aber hatte den Hausgott genommen und unter den Kamelsattel gelegt und sich daraufgesetzt. Laban aber betastete das ganze Zelt und fand nichts. Da sprach sie zu ihrem Vater: Mein Herr, zürne nicht, denn ich kann nicht aufstehen vor dir, denn es geht mir nach der Frauen Weise. Daher fand er den Hausgott nicht, so sehr er auch suchte."

Zu diesem Hausgott habe ich auch noch was gelesen. Und zwar in der Wikipedia über die Hethitische Mythologie. Da hat man von den "Tausend Göttern des Landes Ḫatti" gesprochen. Im Grunde hatte jeder seinen eigenen Gott. Im Wikipedia-Artikel über das Volk der Aramäer steht: "Ein Brief von Ḫattušili III. (1275–1250 v. Chr.) an Kadašman-Enlil II. von Babylon (1258–1250 v. Chr.) erwähnt Ahlamû, räuberische Nomaden, die den sicheren Handelsverkehr am mittleren Euphrat bis in die Gegend von Tuttul (Tell Bi'a) bedrohen. Ḫattušili fordert Kadašman-Enlil zu einer militärischen Aktion auf." Im Grunde passt das zum ganzen Bild von Laban, dem Aramäer. Er hat den Jakob so sehr ausgebeutet wie er nur konnte. Nur war Jakob schlauer, natürlich durch die Hilfe seines Gottes, und hat ihm seinen Reichtum abgejagt, mit dem er jetzt wegzieht.

Der Gott von Jakob, der ihm immer wieder im Traum erscheint, unterscheidet sich im Prinzip von diesen Göttern dadurch, dass er nicht gegenständlich ist. Er kann auch nicht gestohlen werden. Dieser Hausgott konnte ja so einfach gestohlen werden. Der Gott Jakobs ist im Geiste gegenwärtig und meldet sich dort zu Wort. Er kann auch nicht geraubt werden, sondern er ist Jakobs überlieferte Idee, die er von seinem Vater Isaak hat und den er Schrecken Isaaks nennt und der hat ihn von Abraham.

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