Libens Blog...Meine Erkenntnisse über Gott und die Welt.

16.05.2019

Über Josef

Was ich an der Geschichte um Josef interessant finde, das ist, dass Jakob 12 Söhne hatte, genau so wie Jesus 12 Jünger hatte. Was ich weiterhin interessant finde, das ist, dass Josef auch seine wichtigen Lebensereignisse entweder selbst geträumt hat oder dass er die Träume von jemand anderem (den Mitgefangenen, den Pharao) deutete und dass ihn dies wieder im Leben voran gebracht hat. Was ich weiterhin interessant finde, das ist, dass es eben sieben fette Jahre und sieben magere Jahre in Ägypten und in der ganzen Gegend waren. Die Zahl Sieben ist ja auch bei der Einteilung der Woche wichtig.

Sie antworteten ihm: Wir, deine Knechte, sind zwölf Brüder, eines Mannes Söhne im Lande Kanaan, und der jüngste ist noch bei unserem Vater, aber der eine ist nicht mehr vorhanden. (1.Mose 42, 13)

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12.05.2019

Unterschied adonaj und ba'al, die Bedeutung von Herr

Auf bibelwissenschaft.de habe ich einen Hinweis gefunden, den ich interessant finde. Link: Bibel-Lexikon: Herr / Adonaj / Kyrios

"Was immer die richtige Ableitung sein mag, jede hat mit Autorität und / oder Herrschaft zu tun. אָדוֹן ’ādôn heißt in der hebräischen Bibel „Herrscher / Gebieter“, und zwar über Menschen; es geht also um ein persönliches Herrschaftsverhältnis (vgl. auch das entsprechende aramäische מָרֵא mārē’, verkürzt מָר mār „Herr“). Darin unterscheidet sich ’ādôn von בַּעַל ba‘al (→ Baal „Herr / Besitzer“), das sich immer auf den Besitz von Personen und Eigenschaften bezieht (vgl. Spronk). אָדוֹן ’ādôn oder das determinierte הָאָדוֹן hā-’ādôn beziehen sich in 27 (oder 25) von ca. 305 Fällen im Alten Testament auf Gott, dazu kommen noch zwei Fälle der aramäischen Entsprechung מָרֵא mārē’ „Herr“; vgl. Rösel, 16)."

Herr bezogen auf Gott heißt also Herrscher / Gebieter und nicht Herrscher / Besitzer.

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Alles glückt Josef (1.Mose 39,2-5)

Und der Herr war mit Josef, sodass er ein Mann wurde, dem alles glückte. Und er war in seines Herrn, des Ägypters, Hause.

Und sein Herr sah, dass der Herr mit ihm war; denn alles, was er tat, das ließ der Herr in seiner Hand glücken, sodass er Gnade fand vor seinem Herrn und sein Diener wurde. Der setzte ihn über sein Haus; und alles, was er hatte, tat er unter seine Hände. Und von der Zeit an, da er ihn über sein Haus und alle seine Güter gesetzt hatte, segnete der Herr des Ägypters Haus um Josefs willen, und es war lauter Segen des Herrn in allem, was er hatte, zu Hause und auf dem Felde.

Das ist, finde ich, eine Zuschreibung, dass es Gott sei, der dafür sorgt, dass alles gut läuft für Josef. Also, wenn was gut läuft, dann ist es Gott. Aber was ist, wenn es mal schlecht läuft? Meistens sind es dann Prüfungen, die man bestehen muss, damit sich alles zum Guten wendet.

Genau das passiert nämlich später, als Josef unschuldig ins Gefängnis geworfen wird. Da wird Josef schnell der leitende Gefangene vom Gefängnis. Das passiert in 1.Mose 39, 21-23:

Aber der Herr war mit ihm und neigte die Herzen zu ihm und ließ ihn Gnade finden vor dem Amtmann über das Gefängnis, sodass er ihm alle Gefangenen im Gefängnis unter seine Hand gab und alles, was dort geschah, durch ihn geschehen musste. Der Amtmann über das Gefängnis kümmerte sich um nichts; denn der Herr war mit Josef, und was er tat, dazu gab der Herr Glück.

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Der Knecht Gottes das Licht der Welt (Jesaja 42, 1-7)

Heute bin ich über folgenden Bibeltext "gestolpert":

Siehe, das ist mein Knecht - ich halte ihn - und mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen. Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus. Er selbst wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen, bis er auf Erden das Recht aufrichte; und die Inseln warten auf seine Weisung.

So spricht Gott, der Herr, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk und auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen: Ich der Herr, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand und behüte dich und mache dich zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden, dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker. (Jesaja 42, 1-7)

Und das vergleiche ich mit Markus 1, 9-13:

Und es begab sich zu der Zeit, dass Jesus aus Nazareth in Galiläa kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan. Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn. Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen

Und alsbald trieb ihn der Geist in die Wüste; und er war in der Wüste vierzig Tage und wurde versucht von dem Satan und war bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm.

Ich glaube, dass Jesus sehr bibelfest war und Jesaja 42, 1 kannte. Und dass er in seinem Geist bei seiner Taufe genau das gehört hat, was in Jesaja 42,1 und folgende steht. Das würde mir sehr logisch vorkommen. Auch, dass Markus das dann verkürzt hat in "Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen."

Das ist auch nicht ganz aus der Luft gegriffen. In dem Buch von David Flusser: Jesus. 21.überarbeitete Auflage 1999. Reinbeck bei Hamburg, ISBN 3-499-50632-7. Seite 30 wird das auch gesagt. Bezogen auf Jesaja 42,1 steht da: "Diese Form wird wahrscheinlich auch darum die ursprüngliche sein, weil das Prophetenwort der Situation entspricht. Hallstimmen waren damals im Judentum keine außergewöhnlichen Erscheinungen, und häufig hörte man die Stimme einen Bibelvers sprechen. Die Geistesgabe, von einem ekstatischen Erlebnis begleitet, war ja unter denen, die vor Johannes im Jordan untertauchten, anscheinend nicht eine einzigartige Erscheinung." und weiter heißt es "Wenn wir die überlieferte Form der Stimme annehmen, dann wurde durch sie Jesus als 'mein Sohn' bezeichnet; wenn aber die Stimme vom Himmel das Prophetenwort ertönen ließ, dann mußte Jesus verstanden haben, er sei zum Knecht Gottes, zu seinem Erwählten erkoren. Dadurch bekam für ihn das Geschenk des Heiligen Geistes, das zu der Taufe des Johannes gehört hat, eine andere, besondere Bedeutung, die für sein weiteres Leben entscheidend wurde."

In dem Buch von David Flusser geht es vor allem um den historischen Jesus. Ein sehr interessantes Buch, dass ich mir in Landau aus der Stadtbibliothek geliehen habe.

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09.05.2019

Jakobs Kampf am Jabbok. Sein neuer Name (1. Mose 32, 23-33)

Und Jakob stand auf in der Nacht und nahm seine beiden Frauen und die beiden Mägde und seine elf Söhne und zog an die Furt des Jabbok, nahm sie und führte sie über das Wasser, sodass hinüberkam, was er hatte, und blieb allein zurück.

Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. Und als er sah, dass er ihn nicht übermochte, schlug er ihn auf das Gelenk seiner Hüfte, und das Gelenk der Hüfte Jakobs wurde über dem Ringen mit ihm verrenkt. Und er sprach: Lass mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber Jakob antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. Er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jakob. Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel: denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen. Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst.

Und Jakob nannte die Stätte Pnuël: denn, sprach er, ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet. Und als er an Pnuël vorüberkam, ging ihm die Sonne auf: und er hinkte an seiner Hüfte. Daher essen die Israeliten nicht das Muskelstück am Gelenk der Hüfte bis auf den heutigen Tag, weil er auf den Muskel am Gelenk der Hüfte Jakobs geschlagen hatte.

Noch dazu: 1. Mose 33, 9-10

Esau sprach: Ich habe genug, mein Bruder; behalte, was du hast. Jakob antwortete: Ach nein! Hab ich Gnade gefunden vor dir, so nimm mein Geschenk von meiner Hand; denn ich sah dein Angesicht, als sähe ich Gottes Angesicht, und du hast mich freundlich angesehen.

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06.05.2019

Jakob und Laban machen eine Grenze und schwören bei Gott (1.Mose 31,51-54)

Und Laban sprach weiter zu Jakob: Siehe, das ist der Haufe und das ist das Steinmal, das ich aufgerichtet habe zwischen mir und dir. Dieser Steinhaufe sei Zeuge und das Steinmal sei auch Zeuge, dass ich nicht an diesen Haufen vorüberziehe zu dir hin oder du vorüberziehst zu mir hin an diesem Haufen und diesem Mal in böser Absicht! Der Gott Abrahams und der Gott Nahors sei Richter zwischen uns - der Gott ihres Vaters!
Und Jakob schwor ihm bei dem Schrecken Isaaks, dem Gott seines Vaters.

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Jakob berichtet, wie ihm der Engel Gottes im Traum erschien. (1.Mose 31, 11-13)

"Und der Engel Gottes sprach zu mir im Traum: Jakob!
Und ich antwortete: Hier bin ich!
Er aber sprach: Hebe deine Augen auf und sieh! Alle Böcke, die auf die Herde springen, sind sprenklig, gefleckt und bunt; denn ich habe alles gesehen, was Laban dir antut. Ich bin der Gott, der dir zu Bethel erschienen ist, wo du den Stein gesalbt hast, und du hast mir daselbst ein Gelübde getan. Nun mach dich auf und zieh aus diesem Land und kehre zurück in das Land deiner Verwandschaft."

Das finde ich interessant. Immer wieder erscheint ihm Gott im Traum. Sonst ist die ganze Zeit gar nicht die Rede von Gott. Allerdings sagen Rahel und Lea in Vers 16: "Fürwahr, der ganze Reichtum, den Gott unserm Vater entzogen hat, gehört uns und unsern Kindern. Alles nun, was Gott dir gesagt hat, das tu!" Das bedeutet, so sehe ich das, dass zwar Jakob immer wieder Gott im Traum sieht, aber seine beiden Frauen immer wieder sich auf diesen von Jakob gesehenen Gott beziehen.

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Hethitische Muttergöttin. Vielleicht sah so ähnlich der Hausgott aus.

Und ein Gott muss wichtig sein. Denn später, in Vers 19 steht "Laban aber war gegangen, seine Herde zu scheren. Und Rahel stahl ihres Vaters Hausgott."

Der Hausgott wird später noch einmal wichtig. Und zwar in Vers 30 - 35:

"Und wenn du schon weggezogen bist und sehntest dich so sehr nach deines Vaters Hause, warum hast du mir dann aber meinen Hausgott gestohlen?
Jakob antwortete und sprach zu Laban: Ich fürchtete mich und dachte, du würdest deine Töchter von mir reißen. Bei wem du aber deinen Gott findest, der sterbe! Hier vor unsern Brüdern suche das Deine bei mir und nimm's hin. Jakob wusste aber nicht, dass Rahel ihn gestohlen hatte. Da ging Laban in die Zelte Jakobs und Leas und der beiden Mägde und fand nichts. Und aus dem Zelte Leas in das Zelt Rahels. Rahel aber hatte den Hausgott genommen und unter den Kamelsattel gelegt und sich daraufgesetzt. Laban aber betastete das ganze Zelt und fand nichts. Da sprach sie zu ihrem Vater: Mein Herr, zürne nicht, denn ich kann nicht aufstehen vor dir, denn es geht mir nach der Frauen Weise. Daher fand er den Hausgott nicht, so sehr er auch suchte."

Zu diesem Hausgott habe ich auch noch was gelesen. Und zwar in der Wikipedia über die Hethitische Mythologie. Da hat man von den "Tausend Göttern des Landes Ḫatti" gesprochen. Im Grunde hatte jeder seinen eigenen Gott. Im Wikipedia-Artikel über das Volk der Aramäer steht: "Ein Brief von Ḫattušili III. (1275–1250 v. Chr.) an Kadašman-Enlil II. von Babylon (1258–1250 v. Chr.) erwähnt Ahlamû, räuberische Nomaden, die den sicheren Handelsverkehr am mittleren Euphrat bis in die Gegend von Tuttul (Tell Bi'a) bedrohen. Ḫattušili fordert Kadašman-Enlil zu einer militärischen Aktion auf." Im Grunde passt das zum ganzen Bild von Laban, dem Aramäer. Er hat den Jakob so sehr ausgebeutet wie er nur konnte. Nur war Jakob schlauer, natürlich durch die Hilfe seines Gottes, und hat ihm seinen Reichtum abgejagt, mit dem er jetzt wegzieht.

Der Gott von Jakob, der ihm immer wieder im Traum erscheint, unterscheidet sich im Prinzip von diesen Göttern dadurch, dass er nicht gegenständlich ist. Er kann auch nicht gestohlen werden. Dieser Hausgott konnte ja so einfach gestohlen werden. Der Gott Jakobs ist im Geiste gegenwärtig und meldet sich dort zu Wort. Er kann auch nicht geraubt werden, sondern er ist Jakobs überlieferte Idee, die er von seinem Vater Isaak hat und den er Schrecken Isaaks nennt und der hat ihn von Abraham.

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04.05.2019

Jakob trifft Rahel -- 1.Mose 29,7-14

Er sprach: Es ist noch hoher Tag und es ist noch nicht Zeit, das Vieh einzutreiben; tränkt die Schafe und geht hin und weidet sie. Sie antworteten: Wir können es nicht, bis alle Herden zusammengebracht sind und wir den Stein von des Brunnens Loch wälzen und dann die Schafe tränken.

Als er noch mit ihnen redete, kam Rahel mit den Schafen ihres Vaters, denn sie hütete die Schafe. Als Jakob aber Rahel sah, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, trat er hinzu und wälzte den Stein von dem Loch des Brunnens und tränkte die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter. Und er küsste Rahel und weinte laut und sagte ihr, das er ihres Vaters Verwandter wäre und Rebekkas Sohn.

Da lief sie und sagte es ihrem Vater. Als aber Laban hörte von Jakob, seiner Schwester Sohn, lief er ihm entgegen und herzte und küsste ihn und führte ihn in sein Haus. Da erzählte er Laban alles, was sich begeben hatte. Da sprach Laban zu ihm: Fürwahr, du bist von meinem Gebein und Fleisch.

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Die Hetiterinnen

Und Rebekka sprach zu Isaak: Mich verdrießt zu leben wegen der Hetiterinnen. Wenn Jakob eine Frau nimmt von den Hetiterinnen wie diese, eine von den Töchtern des Landes, was soll mir das Leben? (1.Mose 27,46)

Da rief Isaak seinen Sohn Jakob und segnete ihn und gebot ihm und sprach zu ihm: Nimm dir nicht eine Frau von den Töchtern Kanaans, sondern mach dich auf und zieh nach Mesopotamien zum Hause Betuëls, des Vaters deiner Mutter, und nimm dir dort eine Frau von den Töchtern Labans, des Bruders deiner Mutter. Und der allmächtige Gott segne dich und mache dich fruchtbar und mehre dich, dass du werdest ein Haufe von Völkern, und gebe dir den Segen Abrahams, dir und deinen Nachkommen mit dir, dass du besitzest das Land, darin du jetzt ein Fremdling bist, das Gott dem Abraham gegeben hat. So entließ Isaak den Jakob, dass er nach Mesopotamien zog zu Laban, dem Sohn des Aramäers Betuël, dem Bruder Rebekkas, Jakobs und Esaus Mutter.

Nun sah Esau, dass Isaak Jakob gesegnet hatte und nach Mesopotamien entlassen hatte, um sich dort eine Frau zu nehmen; er hatte ihn nämlich gesegnet und ihm geboten: Du sollst dir keine Frau nehmen von den Töchtern Kanaans. Auch sah Esau, dass Jakob seinem Vater und seiner Mutter gehorchte und nach Mesopotamien zog und dass Isaak, sein Vater, die Töchter Kanaans nicht gerne sah. Da ging er zu Ismael und nahm zu den Frauen, die er bereits hatte, Mahalat, die Tochter Ismaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester Nebajots, zur Frau.

(1.Mose 28,1-9)

Hier kann man was geschichtliches über die Hethiter lesen: Wikipedia: Hethiter. Wir befinden uns also zeitlich im 2.Jahrtausend v.Chr.. Auch das Felsrelief von Karabel ist da zu erwähnen: Wikipedia: Felsrelief von Karabel.

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Jakob macht sich eine Schafherde -- 1.Mose 30, 37-43

Nachdem Jakob viele Jahre bei Laban war und Laban ihn immer wieder ausgetrickst hat und Jakob mit Lea und Rahel die Stammväter Israel gezeugt hatte, hatte Jakob mit Laban besprochen, dass er alle gesprenkelten und bunten Schafe aus Labans Herde als Lohn bekommen sollte. Laban hat ihn wieder ausgetrickst und hat schnell die bunten und gesprenkelten Schafe seinen Söhnen gegeben, die damit weit weggezogen sind. Nun überlegt sich Jakob, wie er zu seinem Lohn kommt und er trickst Laban nun seinerseits aus, und zwar mit einem ganz besonderen Trick.

Da steht:
Und Jakob nahm frische Stäbe von Pappeln, Mandelbäumen und Platanen und schälte weiße Streifen daran aus, sodass an den Stäben das Weiße bloß wurde, und legte die Stäbe, die er geschält hatte, in die Tränkrinnen, wo die Herden hinkommen mussten zu trinken, dass sie da empfangen sollten, wenn sie zu trinken kämen. So empfingen die Herden über den Stäben und brachten Sprenklige, Gefleckte und Bunte. Da sonderte Jakob die Lämmer aus und machte sich eigene Herden; die tat er nicht zu den Herden Labans. Wenn aber die Brunstzeit der kräftigen Tiere war, legte er die Stäbe in die Rinnen vor die Augen der Herde, dass sie über den Stäben empfingen. Aber wenn die Tiere schwächlich waren, legte er sie nicht hinein. So wurden die schwächlichen Tiere dem Laban zuteil, aber die kräftigen dem Jakob. Daher wurde der Mann über die Maßen reich, sodass er viele Schafe, Mägde und Knechte, Kamele und Esel hatte.

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Jakob schaut die Himmelsleiter (1.Mose 28, 10-22)

Aber Jakob zog aus von Beersheba und machte sich auf den Weg nach Haran und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen. Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder. Und der Herr stand oben darauf und sprach: Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. Und dein Geschlecht soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Westen und Osten, Norden und Süden, und durch dich und deine Nachkommen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden. Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.

Als nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Fürwahr, der Herr ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht! Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels. Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Steinmal und goss Öl oben darauf und nannte die Stätte Bethel (d.h. Haus Gottes); vorher aber hieß die Stadt Lus.

Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: Wird Gott mit mir sein und mich behüten auf dem Wege, den ich reise, und mir Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen und mich mit Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soll der Herr mein Gott sein. Und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Steinmal, soll ein Gotteshaus werden; und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben.


Interessantes über die Stadt Lus, die dann später Bethel genannt wurde. Bibel-Lexikon über die Stadt Lus

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01.05.2019

Zitierung der Bibel

Wenn ich die Bibel zitiere, dann verwende ich, wenn nicht anders angegeben, den Bibeltext in der revidierten Fassung von 1984, herausgegeben von der Evangelischen Kirche in Deutschland. Und zwar besitze ich eine Lutherbibel Großausgabe von 2011. Das ist eine durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung von 1999/2006. ISBN 978 3 438 01737

Dabei benutze ich die Schreibweisen, die ich auch im Text finde. Fußnoten schreibe ich als kursiven Text in Klammern direkt in den Text.

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